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Fahrradanhänger vs. Kindersitz
Noch vor wenigen Jahren galten Fahrradanhänger als zu unsicher im Straßenverkehr. Doch das konnte inzwischen hinreichend widerlegt werden. Denn die Anhänger bieten Fahrer und Kind einen hohen Standard an Sicherheit. Überrollbügel, stabile Konstruktion und Bodenwanne sorgen für den nötigen Schutz. Auch Kindersitze können Sicherheit bieten, allerdings ist bei einem Unfall die Höhe des Falls aus dem Sitz ein gefährlicher Faktor und nicht alle Modelle schneiden bei Tests wirklich befriedigend ab. Ein weiterer Pluspunkt eines Anhängers ist der Komfort. Denn bei einer entsprechenden Ausführungen haben bis zu zwei Kinder Platz. Gepolsterte Sitze, Beinfreiheit und Schutz vor Wind, Sonne und Regen macht einen Fahrradanhänger zu einer bequemen Reisegelegenheit bei einer Fahrradtour. Bei Kindersitzen hingegen ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Zusätzliche Taschen müssen separat transportiert werden. Trotzdem sind Kindersitze mit einer Sitzpolsterung für kurze Strecken ebenfalls bequem. Allerdings kann gerade aus Kindersicht der Fahrradanhänger in einem Punkt überzeugen. Denn dort kann man gemütlich einschlafen. Dies ist in einem Kindersitz zwar auch möglich, jedoch auf Dauer sehr unbequem. Problemlos ist auch das Mitführen des Fahrradanhängers in einem Fahrzeug, da sich viele Modelle sehr klein zusammenklappen lassen. Einziger Kritikpunkt beim ADAC Test waren oft die Bedienungsanleitungen: Sie waren teilweise zu kompliziert und damit unverständlich.
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